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1939 – 1945

ALS DER FUSSBALL VERSTUMMTE

1946

NEUANFANG

1961

AUFSTIEG

1969

LANDESLIGA

12. März 1972

DAS FRIEDENSTAL

EIN SPIEL FÜR DIE GESCHICHTSBÜCHER

7.000 ZUSCHAUER

1990

ZURÜCK IN DER LANDESLIGA

2002

KUNSTRASEN

2002 begann im Friedenstal eine neue Ära. Der BV 21 erhielt einen der ersten Kunstrasenplätze der Region.

Und typisch Verein: Spieler und Mitglieder schauten nicht nur zu, sondern packten bei der Fertigstellung selbst mit an.

2004

DIE PERFEKTE SAISON

SEIT 2011

EINE FESTE GRÖSSE

2022 & 2025

POKALSIEGER

VEREINSGESCHICHTE


23 JANUAR 1921

GRÜNDUNG

50 Mitglieder, zwei Seniorenmannschaften und eine grüne Wiese als Fußballplatz: Mehr brauchte es nicht, um die Geschichte des BV 21 zu beginnen.

Am 23. Januar 1921 wurde der Ballspielverein gegründet. Erster Vorsitzender wurde Wilhelm Horstmeier.

Der Zweite Weltkrieg brachte das Vereinsleben des BV 21 schließlich vollständig zum Erliegen. Viele junge Männer wurden zum Militär eingezogen, an einen geregelten Spielbetrieb war nicht mehr zu denken.

Von 1939 bis 1945 ruhte die sportliche Arbeit des Vereins.

Nach dem Krieg kehrte der Fußball nach Stift Quernheim zurück. 1946 nahm der BV 21 den Spielbetrieb wieder auf – und das gleich mit drei Seniorenmannschaften.

Außerdem ging eine Damenhandballmannschaft für den Verein an den Start.

Immer strebe zum Ganzen, denn nur vereinte Kräfte führen zum Ziel.

- Gründungsvater Wilhelm Horstmeier

Pünktlich zum 40-jährigen Vereinsjubiläum gab es einen besonderen Grund zum Feiern:

1961 gelang dem BV 21 erstmals der Aufstieg in die Bezirksliga.

Ein Meilenstein – und der Beginn einer sportlich besonders erfolgreichen Zeit.

Acht Jahre nach dem Aufstieg in die Bezirksliga folgte einer der größten sportlichen Erfolge der Vereinsgeschichte: 1969 stieg der BV 21 erstmals in die Landesliga auf und bleibt dort 10 Jahre!

Stift Quernheim spielte damit auf einer Bühne, die wenige Jahre zuvor noch weit entfernt schien.

Mit dem neuen Sportplatz bekam der BV 21 eine Heimat, deren Name bis heute untrennbar mit dem Verein verbunden ist: das Friedenstal.

Zur Einweihung wartete gleich ein ganz besonderer Gegner: Der Bundesligist Hamburger SV kam nach Stift Quernheim und gewann mit 4:0 bei rund 2.500 Zuschauern.

Beim letzten Saisonspiel der Saison 1972/73 war der BV21 zu Gast im Ludwig-Jahn-Stadion beim späteren Landesligameister SC Herford. Insgesamt kamen rund 7.000 nach Herford.

Eine Kulisse, die heute kaum noch vorstellbar ist – und einer der außergewöhnlichsten Momente der Vereinsgeschichte.

DIE SPORTFESTE IM FRIEDENSTAL

MEHR ALS FUSSBALL

Das Friedenstal war nicht nur Schauplatz großer Fußballspiele. Auch die Sportfeste des BV 21 entwickelten sich zu echten Veranstaltungen.

Mit Graham Bonney, Tina York und Chris Andrews standen sogar bekannte Künstler in Stift Quernheim auf der Bühne.

1990 schrieb der BV 21 das nächste große sportliche Kapitel:

Zum dritten Mal (nach 1969 und 1982) gelang der Aufstieg in die Landesliga.

Spieler wie Michael Albrecht, Hubert Palm, Rainer Nagel, Volker Darmöller, Olaf Bohlmeier und Herbert Quirin gehörten zur erfolgreichen Mannschaft.

1990

ABSCHIED VON AUGUST HOTFIEL

Das erfolgreiche Jahr brachte gleichzeitig einen traurigen Moment. Der langjährige Vorsitzende und Hauptkassierer August Hotfiel verstarb.

Über viele Jahre hatte er Verantwortung übernommen und den BV 21 entscheidend mitgeprägt.

Sein Name bleibt mit der Geschichte des Vereins verbunden.

Keine Niederlage. Kein Unentschieden. Kein einziger Punktverlust.

Die zweite Mannschaft des BV 21 gewann in der Kreisliga C jedes Saisonspiel und stieg mit makelloser Bilanz in die Kreisliga B auf.

Die „2nd Edition“ sorgte damit sogar überregional für Aufmerksamkeit und schaffte es in den Kicker.

Seit der Saison 2011/2012 gehört der BV 21 ununterbrochen der Bezirksliga an.

Aufstiegsrennen, Abstiegskämpfe, erfolgreiche und schwierige Spielzeiten – vieles hat sich seitdem verändert. Eines aber nicht: Der BV 21 ist geblieben.

Seit dem Aufstieg musste die erste Mannschaft kein einziges Mal den Gang zurück in die Kreisliga antreten und hat sich damit über viele Jahre als feste Größe in der Bezirksliga etabliert.

Zweimal Kreispokal. Zweimal Elfmeterschießen. Zweimal Grund zum Feiern.

2022 sicherte sich der BV 21 im Finale gegen den Bünder SV nach einem spannenden Elfmeterschießen den Kreispokal.

Nur drei Jahre später folgte die Wiederholung: 2025 behielt der BV 21 im Endspiel gegen den SC Vlotho erneut vom Punkt die Nerven und holte den Pokal ein weiteres Mal nach Stift Quernheim.

Die Erfolge bedeuteten zugleich den Sprung auf die nächste Bühne: Als Kreispokalsieger qualifizierte sich der BV 21 für den Westfalenpokal und durfte sich dort mit Mannschaften über die Kreisgrenzen hinaus messen.